Jacobuskerk Renesse
Jacobuskirche Renesse
Mitten im Dorf steht die gotische Jacobuskirche aus dem Jahr 1506 an der Lange Reke. Die Geschichte dieses Ortes reicht jedoch viel weiter zurück. Wahrscheinlich befand sich hier zuvor eine romanische Kapelle. Bereits 1207 wurde erwähnt, dass Jan van Renesse am Hochaltar beigesetzt wurde, der Jakobus dem Älteren – dem Heiligen von Santiago de Compostela – geweiht war.
Die Kirche ist Teil des jahrhundertealten Pilgerweges nach Spanien. Rund um den 25. Juli, den Namenstag des heiligen Jakobus, wird dies in Renesse noch heute gefeiert. Auch der Jahrmarkt findet traditionell um dieses Datum statt.
Jahrhunderte in Stein und Holz
Im Inneren begegnen sich verschiedene Epochen. Die Kanzel aus dem 17. Jahrhundert stammt aus der Kirche von Elkerzee, die nach der Sturmflut von 1953 nicht wieder aufgebaut wurde. Neben der Kanzel steht eine bemalte eiserne Truhe aus derselben Zeit, in der früher das Abendmahlssilber aufbewahrt wurde.…
Jacobuskirche Renesse
Mitten im Dorf steht die gotische Jacobuskirche aus dem Jahr 1506 an der Lange Reke. Die Geschichte dieses Ortes reicht jedoch viel weiter zurück. Wahrscheinlich befand sich hier zuvor eine romanische Kapelle. Bereits 1207 wurde erwähnt, dass Jan van Renesse am Hochaltar beigesetzt wurde, der Jakobus dem Älteren – dem Heiligen von Santiago de Compostela – geweiht war.
Die Kirche ist Teil des jahrhundertealten Pilgerweges nach Spanien. Rund um den 25. Juli, den Namenstag des heiligen Jakobus, wird dies in Renesse noch heute gefeiert. Auch der Jahrmarkt findet traditionell um dieses Datum statt.
Jahrhunderte in Stein und Holz
Im Inneren begegnen sich verschiedene Epochen. Die Kanzel aus dem 17. Jahrhundert stammt aus der Kirche von Elkerzee, die nach der Sturmflut von 1953 nicht wieder aufgebaut wurde. Neben der Kanzel steht eine bemalte eiserne Truhe aus derselben Zeit, in der früher das Abendmahlssilber aufbewahrt wurde.
Unter dem Abendmahlstisch liegt ein alter Altarstein mit fünf eingravierten Kreuzen – ein Hinweis auf die fünf Wunden Christi. Die Orgel mit 930 Pfeifen wurde 1882 von der Firma Oberlinger in Windesheim erbaut.
Besonders für Zeeland ist die Sammlung von Trauerbrettern, Wappenschildern und einzelnen Wappen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Turm und Glocke
Im Turm hängt eine Glocke aus dem Jahr 1458 von Pieter van Dormen. Die Inschrift lautet: Salvatrix seculi, Stella maris succure ora nobis – Retterin der Welt, Stern des Meeres, sei unsere Hilfe.
An der Nordseite befindet sich ein achteckiger Treppenturm. Zusammen mit dem Hauptturm bildet er im Umriss eine Darstellung von Maria mit dem Kind. Der Turm selbst ist nicht öffentlich zugänglich, doch sowohl außen als auch innen gibt es viel zu entdecken.
Gottesdienste und Besuch
Jeden Sonntag findet um 9:30 Uhr ein Gottesdienst statt. In den Sommermonaten werden zusätzlich deutschsprachige Gottesdienste angeboten. Pfarrer ist ds. Marco Boevé.
Darüber hinaus finden regelmäßig Konzerte bei freiem Eintritt, Ausstellungen und offene Kirchenzeiten statt.
Wer sich für die Geschichte von Renesse interessiert, sollte die Jacobuskirche unbedingt besuchen. Treten Sie ein, schauen Sie hinauf zu den Gewölben und erleben Sie, wie hier die Jahrhunderte noch spürbar sind.
Aktuelle Informationen finden Sie unter:
www.kerkrenessenoordwelle.nl
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Kontakt
4325 AA Renesse